Ergebnis
Datengetriebenes EAM
Enterprise Architecture Management (EAM) hat sich von einer Disziplin für die Unternehmens-IT hin zu einem Werkzeug entwickelt, das Business-IT-Alignment stark unterstützt und auch bei den Beteiligten im Business hohe Akzeptanz genießt, wenn ein Mehrwert für alle Beteiligten entsteht und die Daten für die Modelle und Reports im EAM-Tool nicht mühsam von Hand gepflegt werden müssen, sondern zum großen Teil automatisiert aus den verschiedenen Datenquellen gewonnen werden und aktuell sind. Wenn das erreicht ist, kann EAM ausreichend Transparenz über die Unternehmensarchitektur liefern, um bei der Analyse und Entscheidungsfindung bei Fragen zur Optimierung der Unternehmensarchitektur einen wertvollen Beitrag zu leisten.
Genau der Aspekt, dass EAM mit automatisiert übernommenen aktuellen Daten arbeitet, der Pflegeaufwand gering ist und die Ergebnisse der Arbeit im Bereich EAM einen hohen Mehrwert für Business und IT bildet, ist im wesentlichen datengetrieben.
Das Cross-Business-Architecture Lab hat unter dem Titel "Datengetriebenes EAM" ein Whitepaper erstellt, das den Mitgliedern des Verbandes kostenfrei zur Verfügung steht. Es beschreibt die Möglichkeiten, die datengetriebenes EAM bietet, beleuchtet die Grundlagen der Datenverarbeitung im EAM, geht auf bekannte Referenzmodelle ein, beschreibt KPIs und Best Practices und stellt ein Maturity Model zur Beurteilung der Reife des datengetriebenen EAM vor.
Auf dieser Basis werden Mehrwert und Herausforderungen des datengetriebenen Vorgehens beschrieben und Anforderungen an moderne EAM Tools genannt.
Schließlich werden Use Cases aus der Unternehmenspraxis vorgestellt, die im Detail beschreiben, wie Sichten (Views) auf die Unternehmensarchitektur, d. h. Modelle, Diagramme und Reports, mit Hilfe von EAM Tools dargestellt werden können und mit welchen automatisiert gewonnenen Daten aus welchen Quellen, den sogenannten Systems of Record.
Am Ende wird ein Ausblick auf die Nutzung von KI für EAM gegeben, der die nächste Stufe des datengetriebenen EAM bedeutet. Damit kann der Pflegeaufwand für Dokumentation und Analyse der Unternehmensarchitektur nochmal deutlich reduziert und der Mehrwert der Ergebnisse der Arbeit im EAM nochmals signifikant gesteigert werden.
Ein Glossar mit der Beschreibung wichtiger verwendeter Begrifflichkeiten rundet das Whitepaper ab.
Die detailliert vorgestellten Use Cases für datengetriebenes EAM entstammen den Erfahrungen der am Workstream beteiligten Unternehmen, sie stammen aus der Praxis.
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